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Sie lebten irgendwo ganz weit hinterm Mond:
die Familie Baustein, bestehend aus Vater Fred,
Mutter Wilma und Sohn Pebbles Aber bei ihnen
im Weltall war es irgendwie unwirtlich, kalt
und ganz und gar nicht heimelig.
Irgendwann kamen sie dann endgültig zu
dem Schluss: "Dakadonialgese!" ("Das
kann doch nicht alles gewesen sein!") Und
sie packten ihre sieben Zwetschken, stiegen
in ihr BUFO (Bausteins unglaubliches Flugobjekt)
und rauschten durch das Weltall - auf der Suche
nach einem Planeten, der freundlicher war als
der ihre, Papa Fred war ein wenig schnell unterwegs,
deshalb hätte er beinahe den Mond gerammt,
als er hinter der Sonne hervorschoss.
Er konnte gerade noch ausweichen und kam mit
seinem BUFO direkt vor der Erde zu stehen.
Und siehe da: Fred, Wilma und Pebbles trauten
ihren Augen nicht, als sie den blauen Planeten
sahen; genau davon hatten sie weit hinterm Mond
geträumt. Mutter Wilma war so ergriffen,
dass sie sogar vergaß, mit Vater Fred
zu schimpfen, weil er so schnell geflogen war.
GÖTTLICHE GEGEND. Fred legte den ersten
Gang ein und glitt über den Erdball, auf
der Suche nach dem schönsten Flecken auf
dem schönsten Planeten. Sie ließen
sich viel Zeit, um die Erde genau zu erkunden
- und immer wieder wurden sie auf Tirol aufmerksam:
Einmal sahen sie es tief verschneit mit vielen
Menschen, die am Arlberg auf wunderbaren Skipisten
ins Tal glitten; einmal sahen sie es in der
warmen Sommersonne, wie in Pfunds die Menschen
die Sonnenstände mit deren Kartierung verglichen;
und als sie dann noch von jemandem überholt
wurden, der genau in dieser Ecke von Tirol landete
(es war der liebe Gott auf dem Weg zu seinem
Ischgl-Urlaub), wussten sie: "Daiseshiwowiunzeau!"
("Das ist es; hier wollen wir unsere Zelte
aufschlagen!").
GÖTTLICHER HINWEIS. Und sie sahen, dass
die Menschen auf der Erde in Häusern wohnen.
Ja,
und wenn die Familie Baustein schon in Tirol
sesshaft wird, dann will sie es auch ganz richtig
machen - mit eigenem Haus.
Nachdem sie ziemlich schnell gemerkt hatten,
dass es in Sachen Wohnen weit hinterm Mond ganz
anders zugeht als auf der Erde, wussten sie:
"Guter Rat ist teuer" (mittlerweile
hatten sie die Sprache erlernt; diese Redewendung
hatten sie aus einem Zeitungsartikel über
BSE). Fred, Wilma und Pebbles waren schon der
Verzweiflung nahe, nachdem sie einen ersten
Einblick gewonnen hatten: Grundstückssuche,
Widmung beachten, Ansuchen stellen, Planung,
ausführende Firmen finden etc.
Weil es so schön war, dachten sie aber
nicht an die Rückkehr hintern Mond, sondern
wollten sich schlau machen. Und dann bekamen
sie den entscheidenden Hinweis: Familie Baustein
braucht einen "Baustein" - gekommen
ist der Hinweis vom lieben Gott, den sie in
Ischgl nochmals getroffen haben.
Er riet ihnen dringend zum "Baustein"
- mit den Worten: "Hätte ich den schon
gehabt, als ich die Erde gebaut habe, hätte
ich mich viel leichter getan." Und er verriet
ihnen auch, wo es ihn gibt: Im Gemeindeamt.
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